{"id":7,"date":"2014-05-10T15:47:51","date_gmt":"2014-05-10T15:47:51","guid":{"rendered":"http:\/\/bolonka-von-der-fleier.info\/?page_id=7"},"modified":"2015-01-18T11:11:34","modified_gmt":"2015-01-18T11:11:34","slug":"bolonka-zwetna-die-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/bolonka-von-der-fleier.info\/?page_id=7","title":{"rendered":"Bolonka Zwetna Hunde &#8211; Die Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Bolonkas geh\u00f6ren zur Familie der Bichons, (deren Name \u00fcbersetzt nichts anderes als Schossh\u00fcndchen bedeutet- bichonner (frz.) = verh\u00e4tscheln, verw\u00f6hnen).<\/p>\n<p>Zur Familie der Bichons geh\u00f6ren auch noch die<\/p>\n<p>Bologneser,<\/p>\n<p>Malteser,<\/p>\n<p>Havaneser,<\/p>\n<p>L\u00f6wchen, der<\/p>\n<p>Coton de Tul\u00e9ar und der<\/p>\n<p>Bichon \u00e0 poil fris\u00e9.<\/p>\n<p>Wir unterscheiden zwischen 3. Bolonkatypen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. dem weissen\u00a0Franzuskaya Bolonka\u00a0(Bolonka Franzuska),<\/p>\n<p>2.\u00a0 dem farbigen\u00a0Tsvetnaya Bolonka\u00a0(Bolonka Zwetna),<\/p>\n<p>3. (Reinzucht seit 2003) dem\u00a0Deutschen Bolonka.<\/p>\n<p>Der Tsvetnaya\u00a0 sowie der Franzuskaya Bolonka stammen aus Russland, doch ihre Geschichte kann weit zur\u00fcck bis ins Europa des 18. Jahrhunderts zur\u00fcckverfolgt werden.<\/p>\n<p>Man vermutet, dass im fr\u00fchen 18. Jahrhundert kleine wei\u00dfe malteserartige Schossh\u00fcndchen vom franz\u00f6sischen K\u00f6nigshof als wertvolle Geschenke an den russischen Zarenhof und zum russischen Adel gelangten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dort z\u00fcchtete man sie weiter und im Laufe der Jahre entwickelte sich eine Rasse kleiner wei\u00dfer lockiger Hunde, die dem heutigen Bichon \u00e0 poil fris\u00e9 wohl sehr \u00e4hnlich waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Rasse war allerdings viel kleiner als der Bichon fris\u00e9 und wurde als franz\u00f6sischer Bichon bekannt, als \u201eBolonka Franzuska\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg interessierte man sich in Russland pl\u00f6tzlich f\u00fcr die Zucht von kleinen Begleithunden, nachdem man sich Jahrhunderte lang nur f\u00fcr die Zucht von Arbeitshunden eingesetzt hatte.<\/p>\n<p>Unter der Sowjetherrschaft war es nahezu unm\u00f6glich, Hunde aus fremden L\u00e4ndern zu importieren, also versuchte man, neue Rassen durch Kreuzung von bereits bestehenden zu erhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der russische, farbige Bichon (Tsvetnaya Bolonka) ging aus Kreuzungen des franz\u00f6sischen Bichons (Franzuskaya Bolonka) mit so verschiedenen Kleinhunden wie Lhasa-Apsos, Toy Pudeln, Shih-Tzus, franz\u00f6sischen Bolognesern, Pekingesen sowie kleinen, wuscheligen Mischlingshunden hervor. Er wurde vorwiegend in der Gegend um Moskau und auch Sankt Petersburg gez\u00fcchtet.<\/p>\n<p>Man etablierte Rassestandards und unterbreitete sie der\u00a0<em>Russian Kynological Federation<\/em>\u00a0 (RKF), dem russischen FCI-Dachverband, die sie 1997 anerkannte.<\/p>\n<p>In Deutschland\u00a0weichen heute sehr viele Bolonkas in ihrem Erscheinungsbild vom russischen Standard ab.<\/p>\n<p>Auch halten sich nur einzelne Z\u00fcchter an die von Russland vorgegebenen Farbbestimmungen.<\/p>\n<p>Der Tsvetnaya Bolonka ist allerdings in seinem Erscheinungsbild selbst in Russland heute noch nicht einheitlich, man sieht zum Teil sehr unterschiedliche Typen.<\/p>\n<p>Einer der hier\u00a0in Deutschland\u00a0gez\u00fcchteten Bolonkatypen unterscheidet sich bereits in einigen Punkten von seinem russischen Vetter (so wie ihn der russische Standard haben m\u00f6chte).<\/p>\n<p>Dieser\u00a0 Typ, Deutscher Bolonka genannt, der etwas kleiner als sein russischer Vetter sein soll, wird seit 2003\u00a0 gezielt vom<em>Verbund Deutscher Bolonka Z\u00fcchter e.V.\u00a0\u00a0<\/em>(VDBZ) gez\u00fcchtet und weiterentwickelt.<\/p>\n<p>Er soll nicht gr\u00f6sser als 24 cm hoch sein (ideal sind 22\/23 cm) und nicht mehr als 3,5 kg wiegen. Er soll ein h\u00fcbsches und harmonisches Gesichtchen haben.<\/p>\n<p>Unterscheidet sich der Typ Deutsche Bolonka im \u00c4u\u00dferen auch ein wenig vom Tsvetnaya Bolonka, wie ihn der russische Standard m\u00f6chte, ist er doch vom Wesen haargenau wie sein \u201eVetter\u201c, ein liebenswertes\u00a0 gutm\u00fctiges Kerlchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bolonkas geh\u00f6ren zur Familie der Bichons, (deren Name \u00fcbersetzt nichts anderes als Schossh\u00fcndchen bedeutet- bichonner (frz.) = verh\u00e4tscheln, verw\u00f6hnen). Zur Familie der Bichons geh\u00f6ren auch noch die Bologneser, Malteser, Havaneser, L\u00f6wchen, der Coton de Tul\u00e9ar und der Bichon \u00e0 poil fris\u00e9. Wir unterscheiden zwischen 3. 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